Logo  Kölner Kammerchor und Collegium Cartusianum

in Karlsruhe geboren, war nach seinen Studienjahren in Heidelberg, Berlin (bei Michael Schneider) und Paris (bei Litaize, Messiaen) lange Zeit als Kirchenmusiker an der Kölner Kartäuserkirche (Bachkantaten-Reihe) und als Orgel-Dozent, später -Professor, an der Musikhochschule Köln tätig. Entscheidende Impulse für sein Musizieren erhielt er in den Proben von Sergiu Celebidache und Nikolaus Harnoncourt. Als Dirigent hat er sich vor allem mit seinen Interpretationen der Werke von Bach, Händel, Mozart und Brahms einen Namen gemacht. Mit dem Kölner Kammerchor, dem Collegium Cartusianum und – bis 2005 – der Kartäuserkantorei Köln hat er in den Musikzentren Europas und Japans sowie auf namhaften Festivals die Meisterwerke der oratorischen, bisweilen auch sinfonischen Literatur dargeboten, von Monteverdis Marienvesper im Palais Garnier Paris über J. S. Bachs Passionen und h-moll-Messe (BBC Proms) bis hin zu Dvoraks Requiem ( Folle Journée Nantes) und Debussys Le Martyre de Saint Sébastien bei der MusikTriennale Köln.


2010 waren Peter Neumann und seine Ensembles mit Schumanns Das Paradies und die Peri beim Schumannfest Düsseldorf und dem Rheingau Musik Festival zu Gast, 2009 und 2011 beim Leipziger Bachfest, danach mit Charpentiers Messe pour les Trépassés bei den Tagen Alter Musik in Herne und mit Händels
Aci, Galatea e Polifemoin Krakau, Essen und Köln.
Zu den letzten Erfolgen zählen J.S. Bachs Matthäuspassion 2012 in Oslo und Versailles, 2013 eine Schütz-Vesper in Breslau, Solomon bei den Händelfestspielen 2014 und das Bach-Projekt Vita Christi bei der "Folle Journée" in Nantes 2015.

Als Gastdirigent konzertierte er u. A. mit dem ChorWerk Ruhr, dem Niederländischen Kammerchor, dem SWR Vokalensemble Stuttgart, dem NDR Chor, der Schola Cantorum Tokio, dem Concertgebouw-Orchester Amsterdam, dem Jerusalem Symphonie Orchester, der Jungen Deutschen Philharmonie und Concerto Köln. Im Juni 2012 gab er mit Händels Alcina sein Debut an der Kölner Oper. Seit 2012 hat sich eine fruchtbare Zusammenarbeit mit den Moskauer Ensembles Intrada, Pratum Integrum und Musica Viva ergeben.

Aus der umfangreichen Diskografie seien die EMI-Gesamteinspielung der Mozart-Messen (Crown of crowns in Gramophone) und die Aufnahmen einer Schütz-Vesper, von Bachs Johannes-Passion, Schumanns Missa Sacra Diapason d´Or) und Chorwerken von Brahms besonders hervorgehoben. Peter Neumanns von 1999 an initiierte Konzertreihe „250 Jahre Händel-Oratorien“ fand ihren Niederschlag in zahlreichen CD-Veröffentlichungen, darunter Saul, Susanna und Theodora bei MDG, sowie Alexander´s Feast, Brockes-Passion und L´Allegro, il Penseroso ed il Moderato bei Carus (Gramophone Awards Shortlist 2014).

(Stand: Juni 2015)


Neuerscheinungen:

G.F. Händel:
l'Allegro, il Penseroso ed il Moderato

Diskographie

„Die gesamte Aufnahme atmet höchste Musikalität und zählt für mich zu den schönsten dieses Händelwerks.“

Robert Strobel in Toccata 10/2013


Short list
Grammophone Classical Music Awards 2014

Zur Online-Bestellung bei Carus mit Hörbeispielen auf 53 Tracks

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