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Unser nächstes Konzert
am 1. November (Allerheiligen) 2020, 18 Uhr
in St. Kunibert Köln:

FAURÉ entre BACH et HAENDEL

 

Dieses Requiem-Projekt beruht auf dem Reiz der Gegensätze.

Gabriel Fauré war vermutlich der einzige Komponist seiner Zeit, der seinen Weg ohne erkennbaren Einfluss von J.S. Bachs polyphoner Kunst ging. Auch von Händel scheint er keine entscheidenden Impulse erhalten zu haben. So steht Faurés intimes, weithin undramatisches Werk wie ein erratischer Findling zwischen den symmetrisch angeordneten Trauermusiken von Bach und Händel.
An einer Stelle jedoch erscheint Bachs Name dann doch im "Libera me" mit dem dreifachen Zitieren des B A C H ‑ Motivs.

Bei der Aufführung am 1. November 2020 in St. Kunibert wird Faurés berühmtes Requiem in der kammermusikalischen Fassung von 1893 erklingen: Mit Solovioline, tiefen Streichern, Hörnern, Harfe und Orgel. Bei Bach und Händel fallen Hörner und Harfe weg; die fehlenden Violinen werden durch wechselnde Viola-Spielerinnen und zwei zusätzliche Geigen ergänzt. Das Collegium Cartusianum spielt auf historischem Instrumentarium der Zeit um 1790; die barocken Werke werden also gleichsam durch die spätromantische Brille von Fauré gesehen.

Die Tatsache, dass das Konzert in dieser ehrwürdigen romanischen Basilika genau zum Allerheiligenfest stattfinden kann, ist ein besonderer Glücksfall.

Die Ausführenden:

Myung-Hee Hyun, Sopran
Konstantin Paganetti, Bariton
Kölner Kammerchor
Collegium Cartusianum
Peter Neumann, Dirigent

 

 

gefördert durch das   



  und die



 

G.F. Händel:
l'Allegro, il Penseroso ed il Moderato

Diskographie

"Die gesamte Aufnahme atmet höchste Musikalität und zählt für mich zu den schönsten dieses Händel­werks."
Robert Strobel in Toccata 10/2013

Short list
Gramophone Classical Music Awards 2014

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